Mit dem Um- und Neubau Kantonsspital Uri geht es voran. Die Baubewilligung wurde erteilt. Gegen das Projekt sind keine Einsprachen eingegangen. Derzeit stehen im Planungsteam zwei Arbeiten im Zentrum: Zum einen wird der Kostenvoranschlag weiter präzisiert, zum anderen wird die Submission der ersten grösseren Arbeitspakete vorbereitet. Der Spatenstich soll im Frühjahr 2019 stattfinden. Läuft alles nach Plan, geht der Neubau im Jahre 2022 in Betrieb . Anschliessend wird der bestehende Trakt D umgebaut. Die letzten Arbeiten werden bis ins Jahr 2025 andauern.

Am Bauprojekt werden laufend Optimierungen vorgenommen, mit dem Ziel, ein auf die Urner Bedürfnisse zugeschnittenes Spital zu realisieren. Zu den Verbesserungen gehört etwa der Neubau der Energiezentrale unter Terrain. Die Energiezentrale ist das gebäudetechnische Herz des Spitals. Stromverteilung, Notstromverteilung sowie die Produktion von Wärme und Kälte erfolgen in der Energiezentrale und werden dort für alle Gebäude auf dem Spitalareal gesteuert. Bisher war geplant, die bestehende Energiezentrale in den Jahren 2029-2034 zu sanieren.

Nach vertieften Abklärungen hat sich klar gezeigt, dass die Erneuerung der Energiezentrale mit Vorteil zusammen mit dem Neubau realisiert wird. Mit der Variante Neubau wird die Energiezentrale mit Elektro- und Notstromversorgung, Wärme- und Kälteproduktion im 1. UG auf der Nordseite des Traktes E neu gebaut. Damit können umfangreiche Provisorien in der Phase der Inbetriebnahme vermieden werden. Mögliche Risiken für den Spitalbetrieb sind somit reduziert und die Sicherheit für Patientinnen und Patienten und Mitarbeitende kann erhöht werden.