Jetzt geht es rasant voran mit dem Neubau KSU: Bis im Sommer 2020 sind alle Arbeiten zum Neubau vergeben und der Rohbau steht.

Petrus hat es Anfang Jahr mit den Arbeiten auf der Baustelle des Neubaus des Kantonsspitals Uri gut gemeint: Statt Schnee und Matsch schien nach der Weihnachtspause die Sonne. Das Wetter wurde genutzt: Die Arbeiten am Untergeschoss sind gutvorangekommen. Fortschritte gab es auch bei der neuen Energiezentrale – sie ist das technische Herzstück des neuen Gebäudes und beherbergt wichtige technische Einrichtungen für den späteren Betrieb.

Aktuell laufen die Baumeisterarbeiten am Erdgeschoss. Hier finden die Eingangshalle mit dem Empfang, der Notfall, das interdisziplinäre Ambulatorium mit Untersuchungsräumen und das neue Restaurant des KSU Platz. Die ersten Raumteilungen sind schon sichtbar. «Jetzt wächst der Neubau buchstäblich aus dem Boden heraus», erklärt Projektleiter René Mulle. Bis im Sommer 2020 soll der Rohbau mit vier oberirdischen Geschossen hochgezogen sein. Dann sieht man zum ersten Mal die kompletten Dimensionen des Neubaus.

Im Verlauf des Jahres 2020 stehen die Bauarbeiten an der Gebäudehülle mit Fenstern, Fassaden und Dachabdichtungen auf dem Programm. Bis Anfang 2021 soll die gesamte Gebäudehülle geschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt geht es im Innern des Neubaus mit Haustechnikinstallationen, Leichtbauwänden, Unterlagsböden etc. weiter, bevor es an den eigentlichen Innenausbau und dem Einbau der Medizintechnik geht. In Betrieb genommen werden soll der Neubau im Sommer 2022.

In den vergangenen Wochen konnten weitere Arbeiten für den Um- und Neubau des Kantonsspitals Uri vergeben werden. Stand Ende November 2019 sind rund 70 Prozent der Bauleistungen für den Neubau bereits vergeben worden. Die Aufträge werden gemäss Submissionsgesetz fast ausschliesslich im offenen Verfahren im Staatsvertragsbereich ausgeschrieben. Die Konkurrenz ist gross, da sich Unternehmen aus der ganzen Schweiz und auch dem Ausland bewerben können. Sehr erfreulich ist, dass dennoch viele Urner Unternehmen berücksichtigt werden konnten. Von den Aufträgen, für die sich Urner Unternehmen beworben hatten, gingen über 70 Prozent an Urner Firmen. In Franken ausgedrückt: Bisher gingen Aufträge für 24.5 Millionen Franken ans Urner Gewerbe. «Das ist ein sehr hoher Wert und zeigt, dass die Einheimischen konkurrenzfähig sind und vom Bau direkt profitieren können», sagt Baudirektor Roger Nager.

Bei den Arbeitsvergaben spielt nicht nur der Preis eine Rolle, sondern auch Erfahrung und Referenzen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie die Schlüsselpersonen. Den Urner Unternehmen kommt auch zugute, dass Arbeitsgemeinschaften (ARGEs) bei den Offerteingaben ausdrücklich zugelassen sind. So können sich Urner Firmen, die für sich alleine zu klein für einzelne Aufträge wären, mit anderen Firmen zusammenschliessen. Als nächste Arbeitspakete werden im Jahr 2020 unter anderem Gipserarbeiten, Bodenbeläge, Deckenbeläge, Schreinerarbeiten, Malerarbeiten oder Umgebungsarbeiten vergeben.

Aktuell ist der Baumeister an der Bodenplatte und dem Untergeschoss am Arbeiten. Bis Ende Aktuell ist der Baumeister an der Bodenplatte und dem Untergeschoss am Arbeiten. Die Arbeiten schreiten termingerecht voran. Bis Ende Sommer 2020 sind dann alle Arbeiten für den Neubau vergeben. Voraussichtlich im dritten Quartal 2022 wird der Neubau bezogen. Dann folgt der Umbau des bestehenden Traktes D. Ganz abgeschlossen sein wird der Um- und Neubau des Kantonsspitals Ende 2025.

 

Die Baugrube entsteht: Sehen Sie die Arbeiten der vergangenen Monate im Zeitrafferfilm, vom Fällen der Mammutbäume bis zum Aushub der Baugrube.

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Sehen Sie hier den TV-Beitrag auf Tele 1: Weiterlesen

Mit dem Um- und Neubau erhält das KSU nicht bloss eine neue Hülle. Auch im Innern werden Arbeitsabläufe und Raumnutzung optimiert. Davon profitieren sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Angestellten des KSU. Weiterlesen

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