An der Seedorferstrasse steht ein Muster der künftigen Spitalfassade. Dieses sogenannte MoKab hilft mit, dass das neue
Gebäude auch in der Praxis taugt.

Vis-à-vis des Parkplatzes der Feldli-Sportanlage steht seit Frühling dieses Jahres eine bemerkenswerte Konstruktion. Das vier Meter hohe Bauwerk aus Beton ist ein Muster der neuen Spitalfassade, und zwar im Massstab 1:1.

Das Material, die grossen Fenster und die Farbgebung entsprechen in etwa der späteren Erscheinung des Neubaus. Es ist wichtig, so ein Muster aufzubauen, damit die Planer vor Ort sehen, wie sich das gewählte Material verhält. Auch werden viele Details getestet, zum Beispiel die Föhntauglichkeit des künftigen Sonnenschutzes.

So können Nutzer, die Planer und die Baufachleute sich ein reales Bild machen und wichtige Optimierungen treffen. Denn diese Fassadenelemente kommen am Neubau viele dutzend Male vor.

Auch die vorbeispazierenden Urnerinnen und Urnern erhalten schon einen kleinen Einblick, wie das Kantonsspital Uri zukünftig von aussen aussehen wird. Das Musterobjekt wird vorerst dort stehen bleiben und dient beim Aufbau der Fassade als Referenz. Kurz vor der Eröffnung des Neubaus wird es dann abgebaut.