Epidemien fordern Spitäler stark. Dank der neuen Infrastruktur können Krisen wie das Coronavirus in Uri noch besser bewältigt werden.

Die Corona-Krise zeigt eindrücklich, wie wichtig ein Spital für den Kanton Uri ist. Mit dem Neubau des Kantonsspitals investiert Uri in die Gesundheit der Bevölkerung und sorgt für den Notfall vor.

Aber was bringt das neue Spital bei einer Pandemie? Viel! Eine durchdachte Raumaufteilung, klar zugewiesene Patienten- und Besucherwege, ausreichend Isolationsmöglichkeiten oder eine zeitgemässe Belüftung mit gezieltem Unter- und Überdruck sind die Voraussetzung, um übertragbaren Krankheiten im KSU keine Chance zu geben.

Zimmer mit drei, vier oder sogar sechs Patienten gehören der Vergangenheit an. Zwei separate Liftschächte verhindern, dass sich Besucher und Patienten unnötig begegnen, und die bekannten Vorhänge zur Abtrennung von Patienten werden durch massive Wände ersetzt.

Eine Besonderheit ist die Tagesklinik, wo künftig die ambulanten Fälle behandelt werden. Diese Abteilung kann bei Bedarf flexibel genutzt werden. Im Falle einer Epidemie könnte man zum Beispiel diese Tagesklinik in eine abgeschirmte Isolationsstation umwandeln, in welcher die Patienten sicher und gezielt behandelt, therapiert und gepflegt werden können.