In den vergangenen Wochen konnten weitere Arbeiten für den Um- und Neubau des Kantonsspitals Uri vergeben werden. Stand Ende November 2019 sind rund 70 Prozent der Bauleistungen für den Neubau bereits vergeben worden. Die Aufträge werden gemäss Submissionsgesetz fast ausschliesslich im offenen Verfahren im Staatsvertragsbereich ausgeschrieben. Die Konkurrenz ist gross, da sich Unternehmen aus der ganzen Schweiz und auch dem Ausland bewerben können. Sehr erfreulich ist, dass dennoch viele Urner Unternehmen berücksichtigt werden konnten. Von den Aufträgen, für die sich Urner Unternehmen beworben hatten, gingen über 70 Prozent an Urner Firmen. In Franken ausgedrückt: Bisher gingen Aufträge für 24.5 Millionen Franken ans Urner Gewerbe. «Das ist ein sehr hoher Wert und zeigt, dass die Einheimischen konkurrenzfähig sind und vom Bau direkt profitieren können», sagt Baudirektor Roger Nager.

Bei den Arbeitsvergaben spielt nicht nur der Preis eine Rolle, sondern auch Erfahrung und Referenzen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie die Schlüsselpersonen. Den Urner Unternehmen kommt auch zugute, dass Arbeitsgemeinschaften (ARGEs) bei den Offerteingaben ausdrücklich zugelassen sind. So können sich Urner Firmen, die für sich alleine zu klein für einzelne Aufträge wären, mit anderen Firmen zusammenschliessen. Als nächste Arbeitspakete werden im Jahr 2020 unter anderem Gipserarbeiten, Bodenbeläge, Deckenbeläge, Schreinerarbeiten, Malerarbeiten oder Umgebungsarbeiten vergeben.

Aktuell ist der Baumeister an der Bodenplatte und dem Untergeschoss am Arbeiten. Bis Ende Aktuell ist der Baumeister an der Bodenplatte und dem Untergeschoss am Arbeiten. Die Arbeiten schreiten termingerecht voran. Bis Ende Sommer 2020 sind dann alle Arbeiten für den Neubau vergeben. Voraussichtlich im dritten Quartal 2022 wird der Neubau bezogen. Dann folgt der Umbau des bestehenden Traktes D. Ganz abgeschlossen sein wird der Um- und Neubau des Kantonsspitals Ende 2025.